Lentikularbild-Generator Kostenlos
Erstelle aus mehreren Bildern ein fertiges Lentikularbild zum Ausdrucken — alles läuft direkt in deinem Browser, deine Bilder werden dabei nirgendwo hochgeladen oder gespeichert.
Information — Wie funktioniert das?
Kurz gesagt: Das Tool zerlegt mehrere Bilder in feine Streifen und verschachtelt sie zu einem einzigen Lentikularbild. Gedruckt und mit einer passenden Linsenrasterfolie beklebt, wird daraus eine echte Lentikularkarte, die je nach Blickwinkel unterschiedliche Bilder zeigt — als Wechselbild, Wackelkarte oder kleine 3D-Animation. Praktisch, wenn du solche Karten selbst gestalten und drucken lassen möchtest.
Was ist ein Lentikularbild?
Eine Linsenrasterfolie besteht aus vielen winzigen, halbrunden Linsen, die jeweils nur einen schmalen Streifen des darunterliegenden Bildes zeigen — abhängig vom Blickwinkel. Legt man mehrere Bilder in schmalen, abwechselnden Streifen nebeneinander an (Interlacing), zeigt jede Linse je nach Kippwinkel den Streifen eines anderen Bildes. Für das Auge ergibt das ein vollständiges Bild, das beim Kippen der Karte wechselt.
Die LPI muss exakt stimmen
Die auf einer Folie angegebene LPI (z. B. „60 LPI“) ist meist nur ein Richtwert — die tatsächliche Linsenzahl weicht oft leicht ab. Schon 0,1 LPI Unterschied genügen, damit der Effekt kippt: Geisterbilder, Moiré oder ein Wechsel, der über die Karte wandert statt sauber zu bleiben. Ermittle deshalb vorab die tatsächliche LPI deiner Folie — am zuverlässigsten mit einer Kalibrierungs-Testkarte, die mehrere minimal unterschiedliche LPI-Werte nebeneinander druckt (z. B. 59,8 / 59,9 / 60,0 / 60,1 / 60,2). Lege die Folie testweise darauf: Der Streifen mit dem saubersten Effekt zeigt die tatsächlich passende LPI.
Zur LPI-KalibrierungsseiteBilder im gleichen Format verwenden
Die Ausgabehöhe wird aus dem Seitenverhältnis des ersten Bilds berechnet; alle weiteren Bilder werden unabhängig von ihrem eigenen Format auf genau diese Größe skaliert. Haben deine Bilder unterschiedliche Auflösungen oder Seitenverhältnisse, werden sie also gestaucht oder gestreckt statt zugeschnitten. Verwende daher möglichst Bilder mit identischer Auflösung und identischem Seitenverhältnis.
Was macht das Tool genau?
Aus Druck-DPI und Folien-LPI berechnet das Tool, wie breit eine Linsenzeile im Ausdruck ist und wie viele Ansichten dort maximal Platz haben. Das ist eine Obergrenze, kein Muss: Weniger Bilder sind kein Problem — für ein einfaches Wechsel- oder Wackelbild reichen z. B. 2 Motive, sie werden dann einfach auf die verfügbaren Ansichten verteilt. Erst für einen möglichst flüssigen 3D- oder Dreheffekt lohnt es sich, so viele Bilder wie möglich bis zu dieser Obergrenze zu verwenden. Anschließend werden die Bilder subpixelgenau in Streifen zerlegt und exakt in diesem Muster verschachtelt. Das Ergebnis ist eine einzelne PNG-Datei in der gewünschten Ausgabegröße mit eingebetteter DPI-Angabe für den Druck.
Anleitung — Schritt für Schritt
So entsteht Schritt für Schritt eine klassische Wackelkarte mit zwei Bildern:
- LPI der Folie exakt ermitteln (einmalig): nicht die aufgedruckte Zahl übernehmen, sondern per Kalibrierungs-Testkarte die tatsächliche LPI deiner Folie bestimmen (siehe oben). Zur LPI-Kalibrierungsseite
- Bilder hochladen: Bild 1 und Bild 2 in die Dropzone ziehen oder auswählen, idealerweise mit gleicher Auflösung und gleichem Seitenverhältnis. Die Reihenfolge in der Liste legt fest, welches Bild bei welcher Kipprichtung erscheint — bei Bedarf per Drag & Drop ändern.
- Streifenrichtung wählen: vertikal für eine seitlich gekippte Karte, horizontal für eine nach oben/unten gekippte.
- Ausgabe-DPI eintragen: die Auflösung, mit der tatsächlich gedruckt wird.
- LPI eintragen: die in Schritt 1 ermittelte, tatsächliche LPI der Folie.
- Ausgabebreite eintragen: die gewünschte Endgröße der fertigen Karte.
- „Bild erstellen“ klicken und das Ergebnis als PNG herunterladen.
- In exakt dieser Größe drucken: jede automatische Skalierung im Druckdialog deaktivieren (Optionen wie „An Seite anpassen“ oder „Skalieren“ ausschalten und auf 100 % bzw. Originalgröße drucken). Schon eine geringe automatische Skalierung verschiebt das Streifenraster und macht den Effekt unbrauchbar.
- Linsenfolie passgenau aufkleben — ohne Verdrehung oder Versatz. Fertig ist die Wackelkarte.
Bei 3D-/Drehkarten nimmst du statt zwei unterschiedlichen Motiven mehrere Aufnahmen desselben Motivs auf, während sich die Kamera langsam seitlich darum herumbewegt (z. B. auf einem Bogen oder Drehteller) — je mehr gleichmäßige Zwischenschritte, desto flüssiger der Effekt. Der restliche Ablauf bleibt identisch.
1. Bilder
Noch keine Bilder ausgewählt.
Bilder lassen sich per Drag & Drop in der Liste oben umsortieren — das bestimmt, in welcher Richtung die Streifen angeordnet werden.
Am besten Bilder mit gleicher Auflösung und gleichem Seitenverhältnis verwenden, sonst werden sie unterschiedlich verzerrt.
2. Einstellungen
Muss exakt zur Folie passen — siehe Anleitung oben, sonst funktioniert der Effekt nicht.