LPI-Pitch-Test Kostenlos

Erstellt eine Testkarte, mit der du die tatsächliche LPI deiner Linsenrasterfolie experimentell ermittelst — alles läuft direkt in deinem Browser, es wird nichts hochgeladen.

Information — Wie funktioniert das?

Kurz gesagt: Die Karte druckt viele schmale Streifen mit leicht unterschiedlichen LPI-Werten nebeneinander. Legst du deine Linsenfolie testweise darauf, sieht der Streifen mit der zur Folie passenden LPI am saubersten aus — alle anderen wirken unruhig oder verschwommen. So findest du die tatsächliche LPI, statt dich auf die Angabe der Verpackung zu verlassen.

Warum die aufgedruckte LPI nicht reicht

Linsenrasterfolien und Drucker haben Fertigungstoleranzen. Eine als „60 LPI“ verkaufte Folie hat in Wirklichkeit oft z. B. 60,1 oder 59,9 LPI. Schon eine Abweichung von 0,1 LPI reicht aus, damit ein Lentikularbild nicht mehr sauber funktioniert — deshalb lohnt es sich, die LPI einmalig pro Folie genau zu messen, statt sie zu vertrauen.

Grober und feiner Test

Der grobe Test deckt mit größerer Schrittweite (0,1 LPI) einen weiten Bereich ab und liefert einen ersten Näherungswert. Diesen Wert trägst du anschließend als neue LPI ein und wiederholst den Test mit aktiviertem „Feiner Test“ (Schrittweite 0,02 LPI) — so grenzt du die tatsächliche LPI sehr genau ein.

Die beiden Randstreifen dienen der Ausrichtung

Der oberste und unterste Streifen der Karte werden absichtlich mit einer etwas geringeren LPI gedruckt (Folien-LPI minus 4). Dadurch entstehen beim Auflegen der Folie deutlich sichtbare, wandernde schwarze Linien. Liegt die Folie exakt gerade, verlaufen diese Linien oben und unten gerade und auf derselben Höhe. Ist die Folie leicht verdreht, laufen die Linien oben und unten versetzt auseinander — so erkennst du auf einen Blick, ob die Folie sauber ausgerichtet aufliegt.

Anleitung — Schritt für Schritt
  1. Groben Test erstellen: die auf der Folie/Verpackung angegebene LPI eintragen, DPI passend zu deinem Drucker wählen (Standard 720), Haken bei „Feiner Test“ noch nicht setzen, auf „Testkarte erstellen“ klicken und als PNG herunterladen.
  2. In exakter Originalgröße drucken: jede automatische Skalierung im Druckdialog deaktivieren (100 % bzw. Originalgröße) — genau wie beim Lentikularbild-Generator.
  3. Folie auflegen und besten Streifen ablesen: den Streifen suchen, dessen Muster am ruhigsten und gleichmäßigsten wirkt (kein Wandern, kein Moiré), und den dort aufgedruckten LPI-Wert notieren.
  4. Feinen Test erstellen: den abgelesenen Wert als neue LPI eintragen, jetzt den Haken bei „Feiner Test“ setzen und erneut erstellen & drucken.
  5. Feintest auswerten: wieder den saubersten Streifen suchen — dessen LPI-Wert ist die tatsächliche, präzise LPI deiner Folie. Genau diesen Wert danach im Lentikularbild-Generator eintragen.
  6. Ausrichtung prüfen: die schwarzen Linien der beiden Randstreifen oben und unten vergleichen — verlaufen sie gerade und auf gleicher Höhe, liegt die Folie exakt ausgerichtet.
[Platzhalter — Beispielfoto folgt: zeigt, wie die schwarzen Ausrichtungslinien bei korrekt aufliegender Folie aussehen]

Einstellungen

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